Anzucht 2025 gestartet

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Am Sonntag (23.3.) war es endlich soweit: Tomaten, Mangold und Palmkohl sind angesät und stehen nun in zwei kleinen Gewächshäusern am Fenster.Minigewächshäuser am FensterIch verwende immer noch die bekannten Kokostabletten, lasse sie aufquellen und setze pro Tablette zwei Samen. Dann werden noch selbstklebende Etiketten mit den Namen beschriftet, auf Zahnstocher geklebt und in die Töpfchen gesteckt. Hat gut einen halben Tag gedauert!Samen in Quelltabletten legen und beschriftenFolgende Samen sind jetzt am Start:

  • Gelber Stilmangold (8)
  • Weißer Mangold Lucullus (8)
  • Palmkohl (10)

Und jede Menge „bewährte“ Tomatensorten, die bei uns schon länger gut gedeihen – die letzten beiden Sorten stehen bei Matthias:

  • Kumato (3)
  • Tigerella (4)
  • Matina (5)
  • Marmande (5)
  • Zuckertraube (5)
  • Black Cherry (1)
  • Lillit (4)
  • Brandywine red (4)
  • Brandywinde black (6)
  • Königin der Nacht (4)

Das sind natürlich wieder zu viele, wie jedes Jahr. Ist mir aber lieber als „punktgenau“ vorzuziehen und dann klappt womöglich etwas nicht! Eine „Abenteuertomate„, die wir noch nicht kennen, finden wir gewiss als Jungpflanze im Handel oder in der Gartenarbeitsschule, die zur richtigen Zeit einen „Tag der offenen Tür“ veranstaltet.

Zucchini und Kürbis kommen später dran – oder werden als Jungpflanze gekauft, was ich mittlerweile bevorzuge. Letztes Jahr war ich mit den Zucchinis nämlich zu früh dran, so dass sie schon am blühen waren, als sie ins Beet kamen. Dort haben sie sich dann nicht mehr gut entwickelt, weshalb ich welche nachkaufte. Hat gut geklappt, deshalb gerne wieder!

Grüne Stangenbohnen, Prunkbohnen und Buschbohnen werden entweder etwas später vorgezogen oder kommen direkt ins Beet. Mit Buschbohnen hat die Direktsaat immer gut geklappt, mit Stangenbohnen weniger gut.

Salate werden wir wohl nicht mehr anpflanzen. Das passt einfach mit den Erntemengen und Zeitpunkten nicht zu unserem Essverhalten. Viel lieber sind mir die aus mehreren Sorten zusammengestellten Tüten „gewaschen und verzehrfertig“, die ich  kaufe, wenn ich Lust drauf habe. Die ein- oder zwei Sorten wochenlang essen zu müssen, weil sie erntereif sind, hat sich nicht so bewährt. Auch gedeiht der Salat im Freiland sowieso nicht wirklich gut: heiße Tage machen ihn platt und wenn er sich nach Gießen wieder erholt, sind die Blätter nicht mehr wirklich genießbar. Das ist eher was für Leute mit Garten direkt am Haus, wo tägliches Gießen gut machbar ist.

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Autor: ClaudiaBerlin

Claudia lebt und gärtnert in Berlin und bloggt seit 2005 rund ums naturnahe Gärtnern. Folge dem Blog auf Twitter.com/gartenzeilen - da gibts Lesetipps und allerlei Infos rund um unser tolles Hobby.

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